Als Web-Agentur verfolgen wir die Trends im Webdesigner-Bereich genau. Unsere Webentwickler teilen gerne ihr Wissen über die Erstellung von Websites und zeigen Ihnen in diesem Blog die wichtigsten Entwicklungen in ihrem Bereich. Nachstehend finden Sie die ersten acht von insgesamt 15 Trends, die nach Ansicht unserer technischen Freunde in naher Zukunft auf der Tagesordnung stehen werden.

#Nr. 1 : Mobile first

Eigentlich kann man nicht mehr von einem Trend sprechen, aber mobile first ist in dieser Liste unverzichtbar. Der prozentuale Anteil der Bevölkerung, der das Internet über sein Mobiltelefon nutzt, steigt weiter an. Daher ist dies nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Benutzerfreundlichkeit und somit einer guten Benutzererfahrung auf einem mobilen Gerät. Nun ist ein neuer Trend hinzugekommen, den man als Nebenzweig von mobile first bezeichnen kann, nämlich das "mobile Menü".

Mobiles Menü

Der Name sagt schon viel darüber aus, was dieser Trend mit sich bringt, nämlich die Optimierung des Menüs für mobile Nutzer. In diesem Fall geht es darum, wo Sie das Menü aufrufen können. Und zwar dort, wo normalerweise der Daumen sitzt, wenn man das Smartphone in der Hand hält: in der Mitte, ziemlich weit unten. Das ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber es verbessert auf jeden Fall die Benutzerfreundlichkeit des Smartphones.

Möchten Sie mit Mobile First beginnen? Dann schauen Sie sich das Tutorial unten an!

#2 Rahmen mit weißem Raum

Weißer Raum in Ihrem Webdesign bietet eine Reihe von Vorteilen. Durch das Hinzufügen ruhigerer Elemente wird die Aufmerksamkeit auf das Hauptprodukt Ihrer Website gelenkt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Text oder ein tatsächliches Produkt handelt. Sie sind von diesem Trend noch nicht überzeugt? Vielleicht überzeugt Sie die Tatsache, dass kein/wenig Weißraum auf Ihrer Website die Besucher abschreckt, von der Bedeutung dieses Trends.

#3 Dunkle Mode

Dark Fashion ist ein Trend, der inzwischen von mehreren bekannten Apps aufgegriffen wurde. Whatsapp, Nu.nl und so weiter. Der dunkle Modus ist viel besser für die Augen des Benutzers und den Akku des Geräts. Das liegt an der Änderung der Farbeinstellungen, die der dunkle Modus bewirkt. Die überwiegend hellen Einstellungen werden in dunklere und vor allem leisere Farben umgewandelt. Dieser Trend setzt sich fort und wird inzwischen nicht nur von vielen Apps, sondern auch von Websites unterstützt. Eine große Gruppe von Internetnutzerinnen und -nutzern ist bereits umgestiegen, und die großen Anbieter bieten diesen dunklen Modus als Standardeinstellung an.

Sie wollen mit Dark Fashion anfangen? Schauen Sie sich dieses Tutorial an.

#4 Farbverläufe 2.0

In den vergangenen Jahren gab es viele Meinungsverschiedenheiten, wenn es um Farbverläufe ging. Sie würden Websites nur zu unruhig machen und das wollte niemand mehr. Das führte nur dazu, dass ein Webdesign schnell wie das andere aussah und im weltweiten Netz kaum noch Unterschiede zu finden waren. Das ändert sich jetzt allmählich wieder. Es wird als notwendig und vor allem als cool angesehen, sich von der Konkurrenz abzuheben.

#5 ÜBERGROSSE SCHRIFTARTEN

ÜBERGROSSE SCHRIFTARTEN BEDEUTEN NICHTS ANDERES ALS EXTREM VERGRÖSSERTER TEXT. ER LENKT DIE AUFMERKSAMKEIT DES WEBSITE-BESUCHERS AUF DAS HAUPTPRODUKT UND GIBT IHM DIE MÖGLICHKEIT, DIE SEITE IN ALLER RUHE ZU ÜBERFLIEGEN. HAT DIESER EXTREM VERGRÖSSERTE TEXT IHRE AUFMERKSAMKEIT ERREGT? Ja, das hat er, oder? Es gibt noch einen weiteren Vorteil, den übergroße Schriftarten mit sich bringen. Diese übergroßen Schriftarten eignen sich auch perfekt für die Verwendung von H1- und H2-Tags, was wiederum Ihre SEO, also die Auffindbarkeit Ihrer Website, verbessert.

#6 Weniger ist mehr

In verschiedenen Bereichen des Designs gilt schon seit einiger Zeit "weniger ist mehr". Sogar in der Welt der Werbetexte ist es bekannt, dort ist es besser bekannt als "Kiss": keep it super simple. Aber das ist eine andere Geschichte. Die Welt der Webdesigner wird sich diesem Trend anschließen, und zwar aus zwei einfachen Gründen.

Belebte Websites mit vielen Reizen haben einen negativen Einfluss auf die Absprungrate einer Website. Das liegt daran, dass diese Menschenmassen von den Besuchern eher als unangenehm denn als cool empfunden werden. Zweitens ist all dieser Schnickschnack der Ladegeschwindigkeit Ihrer Website nicht zuträglich, was sich wiederum negativ auf das Google-Ranking auswirken kann. Und das wollen Sie natürlich nicht!

#7 Keine Videos mehr im Header

Dieser Trend fügt sich nahtlos in den Trend des "Weniger ist mehr" ein. Websites werden immer ruhiger, und ein Video in der Kopfzeile passt definitiv nicht dazu. Es ist daher zu erwarten, dass diese Videos verschwinden und Platz für mehr Ruhe und z. B. mehr weißen Raum machen werden.

#8 Licht-App

Die Light-App ist einer der größeren und weitreichenderen Trends, die sich derzeit in der Welt der Websites abspielen. Im Grunde genommen ist eine Light-App eine Website, die jedoch das Aussehen und die Funktionen einer App hat. Allerdings ist sie wesentlich budgetfreundlicher als eine App und es gibt einen technischen Unterschied. Denn eine Light-App wird nicht mit Swift und Java entwickelt, sondern mit HTML, Javascript und Ajax. Dies ist eine wunderbare Alternative zur Entwicklung einer teuren Anwendung, während Sie als Web-Builder nicht viel anderes tun, als eine Website zu erstellen.

Neugierig auf mehr? Behalten Sie unseren Blog im Auge für Teil 2 der Webdesign-Trends 2022!